Port-Scan FAQ'
 
 
| Allgemein |
 
Was ist ein Portscan ?
Zur Verbindung einiger oder mehrerer Computer, mit und untereinander, verwendet man Netzwerke, die prinzipiell aus zwei Bestandteilen bestehen. Der Hardware z.B. Modem, Netzwerkkarten, Router, Multiplexer, usw. und der zugehörigen Software wie Protokolle, Server- Dämonen, Clientprogramme. Wer sich dafür interessiert, sollte sich in diesem Zusammenhang mit "Schichtenmodellen" auseinander setzen. Hier führt das leider zu weit. Wir untersuchen Systeme ausschließlich auf die von ihm angebotene Serverdienste, d.h. Dienste die das System gewollt oder auch ungewollt im Internet über das Internetprotokoll [1] anbietet. Da ein Computer zeitgleich mehrere unterschiedliche Serverdienste anbieten soll, nutzt das IP-Protokoll, so genannte Ports. So kann ein Rechner zugleich als Webserver (Port 80) und Mail-u. POP-Server (Port 25/110) dienen. Insgesamt sind 65535 Ports definiert, die sowohl auf TCP und UDP zur Verfügung stehen. Nur der Vollständigkeit halber, und um die Sache noch etwas komplexer zu gestalten, gibt es in der Familie der IP-Protokolle das ICMP-Protokoll. Eigentlich ist das noch nicht alles, aber es sollte ausreichen, um den Sachverhalt zu verstehen. Wenn ein Rechner, einen Serverdienst für andere zur Verfügung stellt, öffnet er eben solch einen TCP/IP- oder UDP-Port, oder auch beides oder mehrere. Natürlich muss ein Webserver den Port 80 geöffnet haben, aber muss ein Internetnutzer, um zu surfen oder Mails zu senden oder empfangen einen IP-Port geöffnet haben ? Nein, den die Clientsoftware (Browser o. Mailprogramm) baut über den definierten Port eine Verbindung zu dem entsprechenden Server auf. Eben das simuliert ein Portscanner und nutzt dazu unterschiedliche Techniken (connect, stealth, Xmas, null, o.a.) um zu korrekten Ergebnissen zu kommen.
 
Für was brauche ich einen Portscan ?
 Wenn auf einem System ein Server, Dienste anbieten soll, muss natürlich ein oder mehrere Ports geöffnet werden. Was ist aber mit den Ports, die das System geöffnet hat, weil es falsch konfiguriert wurde oder weil der Hersteller des Systems es so wünscht. Meist weiß der Nutzer eines Systems nicht welche Ports geöffnet sind, und welche Gefahren ihm dadurch drohen. Die Gefahr besteht darin, dass ein entfernter Angreifer den Serverdienst nutzt um in das System einzudringen, um hier nach Daten und Informationen zu suchen, oder das System zu nutzen, um sich weiter unbemerkt durch das Netzwerk zu bewegen. Oder der Serverdienst, insofern anfällig, kann von einem Angreifer terminiert werden oder gar das ganze System zum Absturz gebracht werden. Wie auch immer, es ist meist mehr als nur unangenehm und kann ein Vermögen kosten, wenn ein Cracker tatsächlich an sensible Daten gerät.
 
Warum Port-Scan.de ?
Natürlich kann man einen Portscan auch lokal ausführen. D.h. einen Portscanner auf dem Zielrechner installieren um ihn zu scannen. So bekommt man sicher eine Auskunft über die momentan geöffneten Ports und kann z.B. dementsprechend eine Firewall konfigurieren. Und dann "sicher" ins Netz gehen . Sicher? Wer oder was ist da schon sicher? Sicher ist man nur dann, wenn der aktuellen Status der Netzwerkkarte oder des DFÜ-Adapters bekannt ist, der sich ins Internet verbindet. Und um eben den IP-Portstatus zu bekommen, nutzt man einen Onlinescanner, eben www.Port-Scan.de.
 
Was muss ich beachten ?
Das Wichtigste bei der Nutzung von Port-Scan ist, die korrekte Ermittlung der IP-Adresse des Zielsystems. Jeder Computer bekommt zur Nutzung des IP-Protokolls neben einem Namen eine eindeutige Nummer, dauerhaft(statisch) oder zur Zeit der Verbindung(dynamisch) zugewiesen. Diese IP-Adresse ist im Internet weltweit einmalig und lässt deshalb jeden Rechner eindeutig indetifizieren (auflösen). Diese IP-Adresse wird anhand des Webserver von Port-Scan.de ermittelt. Leider kann der Webserver nur die IP des Systems ermitteln, von dem die Anfrage an den Server kommt. Das kann unter Umständen auch ein Proxyserver oder ein Gateway-Server sein. Deshalb muss unbedingt vor jeder Nutzung eines Scandienstes die tatsächliche IP mit der die Port-Scan.de ermittelt hat, verglichen werden. (s.u.)
 
Bei einem Nessus-Scan muss unbedingt eine gültige E-Mailadresse angegeben werden, dass die Ergebnisse nicht auf dem Server angezeigt oder gespeichert werden. Sollte die angegeben E-Mailadressen nicht erreichbar sein, werden die Ergebnisse an den ScanMaster gesendet.
 
Weiterhin wichtig ist es, den Scannvorgang bis zum Ende zu verfolgen. Sollten die Ergebnisse zu lang auf sich warten lassen, z.B. bei einem TCP-Scan auf eine Firewall, besteht die Möglichkeit mit "Stop-Scan" alle laufenden Prozesse für die erkannte IP abzustellen. Sinnvoll z.B., wenn man doch die falsche Mailadresse an Nessus übergeben hat.
 
 
| Tests |
 
Was macht eigentlich der Schnelltest ?
Bei einem Schnelltest, werden die gängigsten TCP/IP-Ports des Zielsystems abgefragt. Je nach dem wie das Zielsystem auf die Anfragen reagiert, werden unterschiedliche Ausgaben generiert.
 
Was macht eigentlich der TCP-Test ?
Beim TCP-Test, werden tatsächlich alle Ports von 1 bis 65535 überprüft.
 
 
Was macht eigentlich der UDP-Test ?
Beim UDP-Test, werden alle verfügbaren UDP-Ports überprüft.
 
 
Was macht eigentlich der Trojanertest ?
Ähnlich wie beim Schnelltest, wird hier anhand einer Portliste das Ziel auf alle gängigen Trojanerports gescannt. Ein positives Ergebnis wie "80 offen Executor" bedeutet nicht automatisch, dass ein Trojaner gefunden wurde. Es könnte auch nur ein Webserver gefunden worden sein. Der Administrator des gescannten Systems, sollte aber wissen, welchen Dienst er tatsächlich laufen lassen will.
 
Was macht eigentlich Nessus ?
Nessus ist wahrscheinlich einer der besten und ausgefeiltesten frei verfügbaren [2] Portscanner derzeit. Die aktuelle Version und eine Beschreibung ist unter www.nessus.org zu finden. Nessus scannt nicht nur das System auf offene Ports, es versucht auch, abhängig von der gewählten Scannmethode, evtl. vorhandene Schwachstellen der einzelnen Serverdienste zu erkennen. Mit der Option "intensiv" werden Angriffe auf den Zielrechner ausgeführt, die auch zu Systemabstürzen führen können. In der Ausgabe von Nessus stehen nicht nur diese Schwachstellen, sondern oftmals auch wie das Sicherheitsloch geschlossen werden kann. Da die Ausgaben von Nessus meist sehr komplex sind, und der Scanvorgang nach gewählter Option einige Zeit in Anspruch nimmt, können die Ergebnisse nur per E-Mail versendet werden.
 
 
Was passiert mit meiner E-Mailadresse ?
Die eingegebene E-Mailadresse wird bis zum Ende des Nessus-Scans gespeichert, und nach dem Versenden der Mail aus dem Datensatz gelöscht. Eine Kopie der Mail-Adresse wird aus technischen Gründen in den Logfiles festgehalten. Diese E-Mailadresse wird unter keinen Umständen, auch dann nicht, wenn PortScan einen finanzstarken Werbepartner gefunden hat, an dritte weitergegeben. Ein einfaches Prinzip. Wir bringen Sicherheit ins Netz, und verunsichern nicht. Als Anmerkung sei gesagt, dass sich E-Mailadressen mit weit weniger technischem Aufwand sammeln lassen.
 
 
| IP-Adressen |
 
Wie erkenne ich die richtige IP-Adresse?
Auf unserem Server befindet sich zum ermitteln der IP-Adresse ein Skript, dass über http://www.port-scan.de/cgi-bin/yourip.cgi aufgerufen werden kann. Dieses wird automatisch auf der Eingangsseite zu PortScan in einem separaten Fenster aufgerufen. Die hier ermittelte IP ist die, die beim Scanvorgang als Ziel angenommen wird. Da nicht die Rechner(Proxy's) von diversen Providern gescannt werden sollen, und die Ergebnisse auch zu dem gewünschtem System passen sollen, muss eben die tatsächliche IP-Adresse des Systems vom Nutzer selbst überprüft werden. Dazu muss abhängig vom verwendeten Betriebssystem unterschiedlich vorgegangen werden. So ermittelt man die IP-Adresse unter:
 
Unix/Linux:

In Zweifel muss überprüft werden, als welcher User man angemeldet ist. Das geschieht mit "whoami". Die Antwort vom System sollte "root" sein. Gegebenenfalls muss man sich als ROOT erneut anmelden. Wenn das nicht möglich ist, weil z.B. das Passwort nicht bekannt ist, darf PortScan nicht genutzt werden, da dem Nutzer die Administratorenrechte zum System fehlen. Der User ROOT kann die IP-Adresse(n) mit dem einfachen Befehl "ifconfig" erfragen. Hier tauchen mitunter mehrere Netzwerkkarten auf, mindestens aber das so genannte "Dummy device" mit der IP 127.0.0.1. Eine virtuelle Netzwerkkarte die physikalisch (hardwaremäßig) nicht vorhanden ist, aber immer auf das eigene System zeigt. Man nennt es deshalb auch Loopbackdervice. Die Ausgabe könnte dann wie folgt aussehen:
 
eth0 Linkverkapselung:Ethernet HWaddr 00:40:33:E2:BF:DC
inet addr:192.168.0.1 Bcast:192.168.0.255 Maske:255.255.255.0
inet6 Adr: fe80::40:33e2:bfdc/10 Gültigkeit:Verbindung
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
Empfangene Pakete:14237 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Verschickte Packete:23306 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:100 Unterbrechung:10 Basisadresse:0x6500
 
ippp0 Linkverkapselung:Punkt-zu-Punkt Verbindung
inet addr:217.2.45.132 P-t-P:217.5.119.161 Maske:255.255.255.255
UP PUNKTZUPUNKT RUNNING NOARP MTU:1500 Metric:1
Empfangene Pakete:161852 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Verschickte Packete:165020 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:30
 
lo Linkverkapselung:Locale Schleife
inet addr:127.0.0.1 Maske:255.0.0.0
inet6 Adr: ::1/128 Gültigkeit:Maschine
UP LOOPBACK RUNNING MTU:3924 Metric:1
Empfangene Pakete:20977 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Verschickte Packete:20977 Fehler:0 Weggeworfen:0 Überlauf:0 Rahmen:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:0
 
Hier ist eine Netzwerkkarte(/dev/eth0) mit der IP 192.168.0.1 zu erkennen, die nur für den Transfer ins lokale Netzwerk zuständig ist. Das Loopbackdevice (/dev/lo) ist auch nicht weiter von Bedeutung. Der Netzwerkadapter, der den Rechner ins Internet verbindet heißt hier /dev/ippp0. Das Point-to-Point Protokoll wird dabei auf einen ISDN-Adapter oder Modem gelegt, und bekommt bei der Einwahl ins Netz seine IP (hier 217.2.45.132). Bei einer DSL-Verbindung wird kein Modem oder ISDN-Karte verwendet, also heißt der entsprechende Adapter evtl. eth1, je nach dem, wie viele Netzwerkkarten sich im System befinden, und an welcher Stelle sie eingebunden werden. Die tatsächliche IP-Adresse muss deshalb sorgfältig aus den Angaben von "ifconfig" ermittelt, und dann anschließend mit den Angaben von "yourip.cgi" verglichen werden. Erst wenn beide IP-Adressen 100%ig identisch sind, darf ein Portscan gestartet werden.
 
DOS:
Unter DOS kommt ein ähnlicher Befehl zum Einsatz, der auch ähnliche Ergebnisse ausgibt. Voraussetzung ist natürlich ein installierter TCP/IP-Stack. Ein "ipconfig" liefert dann unter Anderem z.B.
 
0 Ethernet Adapter
 
IP-Adresse. . . . . . . . . : 217.2.45.132
Subnet Mask . . . . . . . . : 255.255.255.0
Standard-Gateway . . . . . . : 217.2.45.132
 
 
Windows:
Unter Windows kann natürlich auch in einer "MS-DOS-Eingabeaufforderung" "ipconfig" ausgeführt werden. Schöner ist aber sicher "winipcfg", das entweder über die Eingabeaufforderung oder "Start" und "Ausführen" gestartet werden kann. Auch bei "winipcfg" muss der richtige Adapter, der die Internetverbindung herstellt, ausgewählt, und dessen IP-Adresse verglichen werden.
 
Warum ist die richtige IP-Adresse so wichtig?
Zum einen sollen die Ergebnisse von PortScan den tatsächlichen Zustand am Zielsystem darstellen. Die Rechner der Provider, der die Internetverbindung anbietet, sind meist relativ sicher, und haben daher nur die Ports geöffnet, die tatsächlich benötigt werden. Diese Ergebnisse sind für den Kunden einfach nutzlos. Zum anderen, könnte der Provider den Scan selbst als Angriff auf sein System betrachten. Allein die Kosten, ein solches System zu untersuchen, was ein vermeintlicher Angreifer im Sinn hat, kann beträchtliche Kosten verursachen. Mit dem Hinweis, an die Nutzer von PortScan, geben wir die Verantwortung über einen sachgemäßen Umgang, an eben den Nutzer weiter. Im ungünstigsten Fall, fällt der Verdacht eines Angriffs auf fremde Computersysteme auf den diesen Nutzer, sofern er diese elementaren Regeln nicht beachtet. Hinzu kommen Schadensersatzansprüche, die ein scheinbar Geschädigter einklagen könnte.
 
Warum ermittelt PortScan nicht die richtige IP-Adresse ?
Wenn die von Port-Scan angezeigte, und die vom ISP [3] zugeteilte IP nicht übereinstimmen, ist meist eine falsche Browsereinstellung schuld. Unbedingt sollte die Verwendung eines Proxy-Server deaktiviert werden. Oftmals wird die Verbindung aus einem privatem Netzwerk heraus hergestellt. Dabei kann es vorkommen, dass die IP-Adresse des Routers, der die Internetverbindung herstellt, ermittelt wird. Das ist ein Problem, das kaum gelöst werden kann, da IP-Adressen in privaten Netzen meist reserviert und für PortScan nicht erreichbar sind
 
 
| Fehler |
 
Was bedeutet "IP gehört einem Proxy"
Um zu vermeiden, dass ein Proxyserver gescannt wird, wird der Name des Zielrechners abgefragt. Auf den Namen kann oftmals ein Rückschluss geführt werden, ob es sich um einen Proxy handelt. Leider kann damit nicht immer eben das ausgeschlossen werden.
 
Was bedeutet "IP im INDEX"
Der Administrator des Zielsystems hat angeordnet, dass eben dieser Rechner von PortScan nicht überprüft werden darf. Diese IP-Adresse wurde in eine INDEX-Datei aufgenommen und wird somit von allen Scanprozessen ausgeschlossen.
 
Was bedeutet "unbekannte IP" Da bei einem Scanvorgang sichergestellt werden muss, dass das Ziel auch erreichbar ist, wird ein einfaches "ping" [4] gesendet, auf das das Zielsystem antworten muss. Wenn dieser Fehler erscheint läuft auf oder vor dem Zielsystem eine Firewall, die neben TCP auch das ICMP-Protokoll blockiert. Um dennoch PortScan nutzen zu können, sollte die Firewall vorübergehend umkonfiguriert werden.
 
Was bedeutet "private IP"
Neben den im Internet verwendeten IP-Adressen, die einmal weltweit vergeben werden, gibt es IP-Adressen bzw. Adressbereiche die für die "private" Nutzung vorgesehen sind. So brauchen tausende von Computern in Firmennetzwerken, die mit unter keine direkte Verbindung zum Internet haben keine eindeutige IP-Adresse. Dafür sind folgende IP-Bereiche vorgesehen. 10.0.0.0 - 10.255.255.255 Klasse A ; 172.16.0.0. - 172.131.255.255 Klasse B ; 192.168.0.0 - 192.168.255.255 Klasse C
 
Da zu Rechnern in privaten Netzen keine Routen aufgebaut werden können, können diese auch nicht gescannt werden.
 
Was bedeutet "Wartung"
Da jedes System (auch Linux) von Zeit zu Zeit einiger administrativer Arbeiten bedarf, kann es vorkommen, dass das Scansystem oder Teile davon vom Netz genommen werden. Oftmals werden auch Änderungen an Scripten vorgenommen, wobei gewünschte Funktionen der Nutzer eingefügt werden. Da täglich neue Fehler in Server- und Netzwerksystemen entdeckt werden, muss beispielsweise auch Nessus regelmäßig aktualisiert werden. Wir bitten um Verständnis für diese vorübergehenden "Ausfallzeiten".
 
Was bedeutet "Limit pro IP"
Es kann zeitgleich auf ein Ziel nur ein Scan ausgeführt werden. Mehrere Scanvorgänge ergeben auch keinen Sinn, da immer die gleichen Ergebnisse geliefert werden. Natürlich können unterschiedliche Scanmethoden auf einmal angewendet werden. Wir empfehlen dazu jeweils ein neues Browserfenster zu öffnen, um die Ergebnisse anzeigen zu lassen.
 
Was bedeutet "Limit pro Server"
Da jedes Computersystem und Betriebssystem physikalische Limits bezüglich der Prozessorlast und dem vorhandenen Speicher hat, muss die Gesamtanzahl der zeitgleich laufenden Prozesse begrenzt werden. Diese Fehlermeldung bedeutet, dass keiner der verfügbaren Scanserver (derzeit einer) Ressourcen zur Verfügung hat um den Scanauftrag zu bearbeiten. In dem Fall, sollte der Nutzer einige Minuten warten, um später den Scanprozess zu starten.
 
Was bedeutet "offen"
Der wohl ungünstigste Zustand an einem Port, insofern man den Dienst nicht anbieten möchte ist, dass der Port geöffnet ist ( Auf einem Webserver z.B. ist der Port 80 natürlich geöffnet weil man ja Internetseiten davon abrufen können soll). Jeder kann Offene Ports mit den entsprechenden Programmen ansprechen und so Zugriff auf Ihr System erlangen. Klassische Angriffspunkte sind hierbei port 23 (Telnet) , Port 21 (FTP), Port 137/139 (Netbios). Gerade letzteres stellt eine permanente und existenzielle Bedrohung dar, da es im Internet auf einschlägigen Seiten diverse Programme gibt welche auf diese Ports spezialisiert sind und ohne weiteres einen Zugriff auf alle von Ihnen freigegebenen Verzeichnisse und Drucker ermöglichen. Selbst unerfahrene Hobby-Hacker können diese Programme ohne Probleme sofort benutzen. Der so erlangte Zugriff ermöglicht es alles zu kopieren oder zu löschen sowie Programme (Trojaner&Viren) aufzuspielen. Hier sollte das System dringend so konfiguriert werde, dass von außen (Internet) nicht auf das System zugegriffen werden kann. Evtl. sollte eine Firewall zum Einsatz kommen.
Professionelle Hilfe zum fairen Preis können Sie im Raum Berlin & München anfordern unter: 0180 - 55 88 700
 
Was bedeutet "ungefiltert"
Dieser Port ist als üblicherweise geschlossen bekannt und es kann keine Filterung durch eine Firewall festgestellt werden. Dieser Zustand wird nur als Gegenstück zu dem Zustand "gefiltert" aufgeführt wenn in einer Liste von Ports einige Ports als gefiltert deklariert sind. Dieser Port ist weder offen noch durch eine Firewall geschützt.)
Professionelle Hilfe zum fairen Preis können Sie im Raum Berlin & München anfordern unter: 0180 - 55 88 700
 
Was bedeutet "gefiltert"
Hier hat eine Firewall, die vom Scanserver ankommende IP-Pakete blockiert. Somit ist der Port aus dem Internet für den Scanserver nicht erreichbar. Ob hinter der Firewall der Port geöffnet oder gar nicht vorhanden ist, ist nicht erkennbar. Bei einem TCP-Test wird in dem Fall kein Ergebnis generiert, da wohl kaum eine Ergebnisseite mit 65535 x "gefiltert" gewünscht wird. Einige Port-Scanseiten bezeichnen diesen Zustand auch als "Stealthed".
 
Was bedeutet "kein Dienst"
Der wohl beste Zustand an einem Port ist der, dass er nicht geöffnet ist. Hier besteht absolut keine Möglichkeit in das System einzudringen oder den Dienst zu terminieren. Wenn das Zielsystem beispielsweise ein reiner Einzelplatzrechner mit Internetanbindung ist, sollten alle Ports den Zustand "kein Dienst" aufweisen. Ebenfalls generiert TCP-Test dabei keine Ausgaben.
 
Da die bei PortScan ablaufenden Prozesse sehr komplex sind, können auch weitere hier nicht dokumentierte Fehler oder Probleme auftreten. Da wir den Dienst "PortScan" weiter ausbauen und verbessern wollen sind wir für jede Fehlermeldung, Lob und konstruktive Kritik dankbar.
 
ScanMaster@port-scan.de
 
 
[1] auch wenn der Schein trügt, hat das IP-Protokoll seinen Namen nicht von dem Internet, wenn dann schon eher umgekehrt.
 
[2] frei bedeutet hier tatsächlich frei im Sinne freier Quellcodes und nicht kostenlos
 
[3] ISP - Internet Service Provider stellen die eigentliche Verbindung zum Internet her (z.B. AOL, T-Online o. Freenet)

 
[4] ping ein kleines Programm das zur Diagnose in IP-Netzen dient
 
 
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